Canzoni d’amore e libertà: Fabrizio Zanotti unplugged in Freiburg

Freitag, 31. Mai 2013, 20 Uhr
Weingut & Brennerei Andreas Dilger, Urachstr. 3, Freiburg

Im Rahmen einer kleinen Tour, die die von der Villinger Eventveranstalterin Antonia Papagno organisiert wurde, war der italienische Liedermacher Fabrizio Zanotti in unserer Region zu Gast. Wir vom Centro Culturale haben uns sehr gefreut, für ihn ein Konzert in Freiburg mitzuveranstalten. Der Abend bei Andreas Dilger war ein voller Erfolg  - Zanotti hat nicht nur schöne und interessante Lieder gesungen, sondern auch witzig und charmant sein Publikum unterhalten.

Der in Piemont geborene Fabrizio Zanotti (dessen Familie jedoch aus Apulien stammt) gehört zu den jüngeren Vertretern der großen italienischen Liedermacher-Tradition. Sein Charme und seine hypnotisierende ziehen schnell das Publikum in seinen Bann. Zanotti erzählt das heutige Italien mit Liebe, Ironie, Zärtlichkeit und mit der Wut derjenigen, die nicht bereit sind, vor der Ungerechtigkeit zu kapitulieren.

Zanottis Karriere beginnt in den 90er Jahren mit klassischer Folk- und Country-Musik, entwickelt sich aber bald in sozialer und auch politischer Richtung. Besonders bekannt ist das 2003 mit der Gruppe Foce Carmosina realisiertes Filmkonzert Sacco e Vanzetti, canzoni d’amore e libertà, eine multimediale Show, die er zusammen mit dem Filmregisseur Giuliano Montaldo, dem Autor des Filmes Sacco e Vanzetti, produzierte. Zanotti hat mit vielen großen Namen der italienischen Musikszene zusammenagearbeitet, insbesondere mit der Liedermacher-Legende Claudio Lolli (Zanottis Stück Poco di buono, das dem antifaschistischen Widerstand gewidmet ist, ist das einzige nicht eigenes Lied, das Lolli je aufgenommen hat). Seit 2007 hat Zanotti einige sehr erfolgreiche Solo-CDs aufgenommen, u.a. Pensieri corti  (2010) – mit der er die Antimafia-Vereinigung Libera unterstützt – und die Live-CD Sarò Libero! (2012).

Mehr Infos auf Zanottis Website.