La fabbrica del nulla (Die Fabrik des Nichts)

Avantgarde trifft Barock: Im wunderschönen Gartensaal vom Schloss Ebnet gaben Autorivari am 27. 4. 2013 das einzige süddeutsche Konzert ihrer kleinen Europa-Tour. Das hochkarätige Ensemble aus Florenz verband in seiner Performance die Musik klassischer Instrumente (Klavier, Klarinette, Gitarre und erstaunlich viele unterschiedliche Flöten!) mit Bildern und elektronischen Klängen – und variierte durch vielfältige Improvisationsansätze seine stimmungsvollen Kompositionen, die unter Liebhabern dieses Genres schon sehr bekannt sind. Aber auch die weniger Erfahrenen  im Publikum waren von der Magie dieses Abends  restlos begeistert!

Beim 2012 initiierten Work-in-progress, der nun in der Saison 2013 weiterentwickelt wird, kombinieren die vier Musiker (Massimo Buffetti: Klavier; Stefano Agostini: Flöte; Carlo Failli: Klarinette; Luca Guidi: klassische Gitarre) klassische Instrumente mit ethnischen, elektrischen und elektronischen Klängen, auf der Suche nach einem noch nie dagewesenen Sound.

Das Projekt entstand als Reaktion auf eine schreckliche Reihe von tödlichen Arbeitsunfällen in Italien. Eine “Fabrik” – so die Botschaft – darf nicht zum Ort des Leidens werden, sie soll vor allem – nach der ursprünglichen Bedeutung dieses Wortes – die Wirkungsstätte eines „Fabers“ (Macher) sein. In „La fabbrica del nulla“ versuchen die Musiker jedes Mal, etwas Neues zu kreieren, das sowohl der Suche nach Harmonie als auch der Suche nach der eigenen Vorstellung von Freiheit musikalischen Ausdruck verleiht.

Weitere Infos:
http://www.massimobuffetti.it/english/news.html
http://ecologicalart.org/in2.html